Die Immobilie als Altersvorsorge

Die eigene Haus ist krisensicher und wertstabil – denn wohnen muss man ja immer. So sehen viele ?ltere Hausbesitzer beruhigt dem Ruhestand entgegen.

Doch ist die selbstgenutzte Immobilie wirklich eine Garantie f?r entspanntes Altwerden? „Nach 25 Jahren ist endlich alles abbezahlt – endlich k?nnen wir uns wieder etwas leisten“, so lautet die Hoffnung vieler Eigenheimbesitzer. Den Traum vom Haus hatte man sich fr?h erf?llt und viele Jahre lang auf andere Ausgaben verzichtet. Doch bietet eine abbezahlte Immobilie wirklich einen so starken Wert in der Alterssicherung?

Ein Haus kostet immer auch Geld.
„Auch in einer bezahlten Immobilie wohnt man leider nicht kostenlos“, wei? Dirk Metz, Immobilienexperte aus Frankfurt – Praunheim. Er wei? aus vielen Gespr?chen mit Immobilienbesitzern, dass gerade bei ?lteren H?usern die monatliche Belastung nicht unerheblich sein kann. „Zum einen sind es die laufenden monatlichen Unterhaltskosten wie Heizung, Strom, Wasser und Versicherungen. Zum anderen aber haben bestimmte Elemente in einem Haus einfach nur eine bestimmte Lebensdauer“, erkl?rt der lokale Unternehmer. Bei H?usern kann man sprichw?rtlich die Uhr danach stellen, wann welche Kosten auf den Eigent?mer zukommen: Fenster, Fassade, Heizung, Dach, Elektrik – hier k?nnen die Kosten schnell durch die Decke schie?en.

Eine klare Rechnung.
„Ich empfehle meinen Kunden folgende Rechnung durchzuf?hren“, erkl?rt Dirk Metz .
„Monatliche Einnahmen aus Rente und anderen Quellen gegen Unterhaltskosten und anstehende Reparaturma?nahmen. Dann hat man Klarheit dar?ber, was man monatlich f?r den Werterhalt des Hauses zur?cklegen sollte.“ Profis wie Makler und Handwerker kennen die Erfahrungswerte, wann eine Heizung vermutlich „f?llig“ wird oder wie lange ein Dach noch dicht bleibt.

Nach 25 Jahren kommen die Kosten.
Ist eine Immobilie erstmal in die Jahre gekommen, summieren sich schnell die Kosten. Denn auch wenn man keine Miete zahlen muss, sind Pflege- und Reparaturarbeiten n?tig, um keinen Wertverlust zu erleiden. „Manchmal kann es tats?chlich sinnvoller sein, das Einfamilienhaus aus den 1980er Jahren gegen eine moderne Eigentumswohnung zu tauschen“, berichtet Dirk Metz . Der Trend, Immobilien fr?her den Lebensumst?nden anzupassen anstatt die Eigennutzung eisern durchzuziehen, ist auch in Frankfurt klar erkennbar. Junge Familien brauchen Platz und verf?gen zugleich ?ber die finanziellen M?glichkeiten, ein ?lteres Haus zu sanieren. ?ltere Menschen dagegen verzichten h?ufig gerne auf ein Zimmer oder einen gro?en Garten, wenn sie sich daf?r mehr Lebensqualit?t und Freiheit g?nnen k?nnen.

Beispielrechnung
– – Wie hoch sind die monatlichen Rente, Zusatzrente, Kapitalertr?ge)?
– – Wie hoch sind die Unterhaltskosten pro Monat (z.B. Versicherungen, Heizung, Strom, Wasser)?
– – Was wird als n?chstes f?llig (z.B. Heizung, Dach, Fassade)?
– – Notwendige Umbauma?nahmen (z.B. Barrierefreiheit, Treppenlift)?

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